Einen rabenschwarzen Tag erwischten wir bei unserem Heimspiel gegen Hügelsheim. Bei klassischem „Entenwetter“ fanden die Gäste von Beginn an besser ins Spiel und erarbeiteten sich v.a. im Mittelfeld ein klares Übergewicht.

Folgerichtig fiel bereits nach 13 Minuten der erste Treffer durch Nino Miller. Auch in der Folgezeit kamen wir nur selten in die Zweikämpfe und Hügelsheim lies Ball und Gegner geschickt laufen, so dass unser Goalie Stefan Bauer schon nach 22 Minuten bereits zum dritten Mal hinter sich greifen musste. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:3 durch Christian Vollmer keimte nochmals Hoffnung auf, dem Spiel nun doch die Wende geben zu können. Doch bereits mit dem nächsten Angriff stellte Dimitrij Wachtel den alten Abstand wieder her. 24 Minuten waren bis dato gespielt. Wir schafften es auch weiterhin nicht, bei gegnerischem Ballbesitz die Räume eng zu machen und die Passwege zuzustellen. Hinzu kamen in dieser Phase des Spiels haarsträubte Abspielfehler und Ballverluste v.a. im eigenen Spielaufbau. Hügelsheim nutzte die sich daraus ergebenden Chancen eiskalt aus und stellte noch vor der Halbzeitpause auf 1:6.

In der zweiten Hälfte bekamen wir einen besseren Zugriff auf das Spiel. Wir setzten den Gegner früh unter Druck und verschoben sowohl bei eigenem als auch gegnerischem Ballbesitz als Mannschaft nun deutlich besser. Das Spiel war nun ausgeglichen mit leichten Vorteilen sowie besseren Torchancen für uns. Dies lag zum einen sicherlich am Engagement und Einsatz der eigenen Elf, sich vor heimischem Publikum nicht noch weiter demütigen zu lassen. Mit der hohen Führung im Rücken lies es die TuS in Hälfte 2 aber wohl auch etwas gemächlicher angehen. Trotz der nun spielerischen Überlegenheit und einigen guten Chancen, gelang uns kein weiterer Treffer an diesem Tag. Passend zum Spielverlauf waren es dagegen einmal mehr die Gäste, die den Schlusspunkt setzten. Wadim Wachtel markierte in der 54. Minute den letztendlichen Endstand von 1:7, wenn auch aus klarer Abseitsposition.

Am Ende stand eine völlig verdiente, wenn auch etwas zu hoch ausgefalle, Heimniederlage, die es nun erst mal zu verdauen gilt.

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